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Rivya: Inhalte vor Veröffentlichung und Übergabe prüfen

Prüfe Rivya-Inhalte vor Veröffentlichung oder Kundenübergabe auf Produktangaben, Nutzungsrechte, Sprachfassungen, Dateiqualität und die endgültige Freigabe.

Zuletzt geprüft am 13. September 2026

Nutze diese Checkliste, wenn du ein Rivya-Ergebnis für eine Produktseite, eine Anzeige, ein Kundenprojekt oder eine andere öffentliche Verwendung auswählst. Prüfe genau die Datei oder den Text, den du übergeben wirst, einschließlich aller Änderungen nach der Generierung. Ein erfolgreicher Auftrag ist keine Freigabe zur Veröffentlichung.

Den Verwendungszweck festlegen

Notiere, wo der Inhalt erscheinen soll, an wen er sich richtet, in welcher Sprache er vorliegt, welches Produkt oder Angebot er darstellt und wer ihn freigeben darf. Bei einem Entwurf für die interne Abstimmung sind andere Entscheidungen nötig als bei einer bezahlten Anzeige.

Halte fest, was unverändert bleiben muss, etwa die Produktform, der Verpackungstext, der Preis oder das Sprechskript. Nutze die tatsächlichen Produktinformationen und das abgestimmte Briefing als Vergleichsgrundlage, nicht eine zuvor generierte Variante.

Fakten, Werbeaussagen und Sprache prüfen

Gleiche das Ergebnis mit den freigegebenen Ausgangsunterlagen ab:

  • Prüfe Form, Farbe, Verpackung, Beschriftungen, Zubehör und sichtbare Funktionen. Korrigiere oder entferne Merkmale, die das Produkt nicht hat.

  • Kontrolliere Namen, Zahlen, Preise, Rabatte, Daten und Angebotsbedingungen sowohl im sichtbaren Text als auch in gesprochenen Passagen.

  • Prüfe auch indirekte Aussagen. Ein Vorher-Nachher-Bild, eine Vorführung oder eine Stimme im Stil eines Kundenberichts kann ein Ergebnis nahelegen, das belegt werden muss.

  • Bewahre in jeder Sprachfassung dieselben Fakten und Angebotsbedingungen. Prüfe zugleich natürliche Formulierungen, Aussprache, Einheiten und Leserichtung. Durch die Lokalisierung dürfen keine neuen Versprechen oder Rabatte hinzukommen.

Wenn dein Projekt für bestimmte Aussagen eine fachliche oder rechtliche Prüfung verlangt, hole diese vor der Veröffentlichung ein. Ein ansprechendes Bild oder ein flüssiger Text ist kein Beleg für die Aussage. Hinweise zu Vorbereitung und Prüfung der Sprachfassungen findest du unter Inhalte lokalisieren.

Ausgangsmaterial und Nutzungsrechte prüfen

Sieh dir an, was du für die Anfrage verwendet hast: Produktfotos, Referenzbilder, Audio, Texte, Logos, Abbildungen von Personen sowie Dateien von Kunden oder Dritten. Prüfe, ob die Erlaubnis sowohl das geplante Hochladen als auch die beabsichtigte Nutzung abdeckt. Dass ein Kunde dir eine Datei schickt, sagt allein noch nichts über den Umfang der Erlaubnis aus. Die Hinweise zum sicheren Hochladen helfen bei der Auswahl der Materialien.

Prüfe das verwendete Modell und die geltenden Bedingungen des Anbieters. Eine öffentliche Modellseite belegt nicht, welcher Dienst ein älteres Ergebnis verarbeitet hat oder welche Rechte dafür gelten. Bewahre Modellname und Auftragsinformationen auf. Sind die Bedingungen unklar, kläre sie vor der Veröffentlichung. Die Übersicht zu Anbietern und kommerzieller Nutzung bietet einen Ausgangspunkt.

Die Nutzungsbedingungen von Rivya beschreiben die Zuordnung der Rechte an Ergebnissen zwischen dir und Rivya, soweit gesetzlich zulässig. Sie garantieren weder die Einzigartigkeit eines Ergebnisses noch das Ausbleiben von Ansprüchen Dritter oder die Eignung für jeden kommerziellen Zweck. Weitere Erläuterungen findest du unter Eigentum und kommerzielle Nutzung. Diese Checkliste räumt keine zusätzlichen Rechte ein.

Die tatsächliche Lieferdatei prüfen

Speichere das gewählte Ergebnis und öffne die gespeicherte Kopie:

  • Bilder: Prüfe das ganze Bild und den für den Einsatz vorgesehenen Ausschnitt. Kontrolliere Abmessungen, kleine Schrift, Logos, Produktdetails und sichtbare Bildfehler.

  • Video: Spiele den gesamten Clip einschließlich des Endes ab. Prüfe Bewegung, gleichbleibende Produktdarstellung, Bildausschnitt, Dauer und gegebenenfalls den Ton.

  • Audio: Höre die Aufnahme vollständig an. Achte auf Wortlaut, Aussprache, Tempo, unerwünschte Geräusche sowie fehlende oder abgeschnittene Passagen.

  • Text: Lies die endgültige Fassung im vorgesehenen Layout. Prüfe Fakten, Formatierung, Links und alle bei der Bearbeitung geänderten Textstellen.

Vergleiche Ton und Gestaltung mit vorhandenen Markenmaterialien. Nimm notwendige Korrekturen in einem geeigneten Programm vor und prüfe anschließend die exportierte Datei erneut. Ein Vorschaubild oder eine frühere Fassung reicht dafür nicht aus.

Speichere mithilfe der Anleitung Ergebnisse herunterladen eine eigene Kopie. Ein Verlaufseintrag ist kein dauerhafter Dateispeicher. Bewahre das Original getrennt von der bearbeiteten Fassung für die Übergabe auf.

Freigabe dokumentieren und übergeben

Führe in deinen eigenen Projektunterlagen ein kurzes Prüfprotokoll:

  1. Halte den genauen Dateinamen oder die freigegebene Textversion, die Sprache und den vorgesehenen Veröffentlichungsort fest.

  2. Notiere Ausgangsmaterialien, Modell, Prompt, relevante Einstellungen und, falls verfügbar, die Auftrags-ID. Bewahre Erlaubnisse und Belege für Werbeaussagen zusammen mit diesen Angaben auf.

  3. Vermerke offene Änderungen oder Nutzungsbeschränkungen. Betreffen sie den geplanten Einsatz, bleibt das Material bis zur Klärung ein Entwurf.

  4. Dokumentiere, wer die endgültige Fassung wann freigegeben hat. Übergib diese Fassung mit den vereinbarten Nutzungshinweisen.

Diese Unterlagen pflegst du selbst für dein Projekt; hier wird kein in Studio eingebauter Freigabeprozess beschrieben. Prüfe erneut, wenn du das Material, die Übersetzung, eine Werbeaussage, das Angebot, die Zielgruppe oder den Veröffentlichungsort änderst. Die Freigabe einer Fassung gilt nicht automatisch für einen anderen Einsatz.

Für die Organisation des gesamten Produktionsablaufs nutze die Checkliste zur Produktion von KI-Inhalten.